Die Fußlänge: Die Basis von allem
Das Ziel ist nicht nur, die Schuhgröße zu kennen, sondern auch die Größe je nach Verwendungszweck (Laufen, Skifahren, Wandern) und der genauen Praxis des Kunden (Freizeit- oder Experten-Skifahrer, Kurz- oder Langstreckenläufer...) anzupassen.
Ein wichtiger Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte: Der Kunde hat nicht immer die richtige Schuhgröße im Kopf. Der Scan ermöglicht es hier, auf einer zuverlässigen und objektiven Basis neu anzufangen.
Die Fußbreite: Ein oft unterschätztes Kriterium
Dies ist eines der entscheidendsten Elemente bei der Wahl eines Schuhs, und diese Information ist unerlässlich, um zu den richtigen Marken oder Modellen zu leiten.
Eine schlechte Passform in der Breite ist oft die Ursache für Unbehagen, Reibung oder schlechten Halt.
Einfach ausgedrückt: schmal, standard oder breit. Für mehr Präzision ermöglichen es uns die aus den Scannern gewonnenen Daten, Länge und Breite in Form eines Diagramms in Beziehung zu setzen, um die Kategorisierung genauer vorzunehmen.
Die Druckverteilung: Die Funktionsweise des Fußes verstehen
Die Druckanalyse visualisiert Überlastungszonen, dominante Auflageflächen (Vorfuß, Ferse...) und Ungleichgewichte zwischen beiden Füßen.
Dies ist eine Schlüsselinformation, um zu einem geeigneten Schuhtyp zu raten, insbesondere beim Laufen, und bei Bedarf Einlegesohlen zu empfehlen.
Es ist auch eine hervorragende visuelle Hilfe, um dem Kunden zu erklären, was er manchmal fühlt, ohne es formulieren zu können.
Das Fußgewölbe
Die Feetbox ermöglicht es, die Art des Fußgewölbes zu identifizieren:
Low (Plattfuß), Mid (Standardfuß) oder High (Hohlfuß)
Diese Daten beeinflussen direkt das erforderliche Maß an Halt, die Wahl der passenden Einlegesohlen und die generelle Passform.
Aber Vorsicht: Diese Daten allein müssen immer mit dem Empfinden des Kunden abgeglichen werden.
Asymmetrien
In den allermeisten Fällen sind Füße nicht vollkommen identisch.
Die Feetbox zeigt Größenunterschiede, unterschiedliche Belastungspunkte oder Haltungsungleichgewichte auf.
Diese Informationen sind wertvoll, um bestimmte Beschwerden zu erklären, personalisierte Lösungen anzubieten und vor allem, um bei Bedarf an eine medizinische Fachkraft zu verweisen.
Das Abrollen des Fußes: Vereinfachte Ganganalyse
Indem man natürlich über die Druckplatte der Feetbox geht, können zusätzliche Daten gemessen werden:
- Eine übermäßige Pronation in der Standphase?
Für das Verkaufspersonal im Laufgeschäft wird es leicht sein, dies zu erkennen und mit einer personalisierten Lösung für mehr Stabilität darauf zu reagieren: ein spezifischer Schuh und eine stützende Einlegesohle.
- Eine sehr kurze Bodenkontaktzeit der Ferse beim Gehen?
Sie haben es wahrscheinlich mit einem natürlichen Vorfußläufer zu tun!
Sie können ihm einen Schuh empfehlen, der an seinen Laufstil angepasst ist.
Die Interpretation: Der Schlüssel zum Erfolg
Die Daten ermöglichen es, die richtigen Lösungen auszuwählen, aber die Auswahl der dem Kunden mitgeteilten Informationen und deren Hervorhebung verändern das Kundenerlebnis:
Ein guter Verkäufer sagt nicht: „Sie haben ein mittleres Fußgewölbe.“
Er sagt: „Mit Ihrem Fußtyp und Ihren Belastungspunkten wird Ihnen dieses Modell mehr Komfort und Stabilität bieten. Das Hinzufügen einer stützenden Einlegesohle kann ebenfalls für zusätzlichen Komfort und erhöhte Stabilität sorgen.“
Über die Daten hinaus ist die Feetbox ein Erlebnis-Tool, das zu einem Schlüsselmoment im Verkaufsprozess wird, eine echte Entscheidungshilfe darstellt und die Verkaufsberatung aufwertet.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Nicht die Technologie macht den Unterschied... sondern die Art und Weise, wie sie in der Praxis eingesetzt wird!
„Die Feetbox EVO liefert präzise und umfassende Daten: Fußabmessungen und -volumen, Drücke, Fußgewölbe, Schrittabwicklung... aber es ist die Art und Weise, wie das Verkaufspersonal sie interpretiert und in Beratung umsetzt, die den wahren Unterschied macht.“